• Ida Katnic

Bloss nicht: Was Du in Kapstadt besser nicht machen solltest und wie Du Fettnäpfchen meidest

Generell gilt, wenn Du in Kapstadt oder Südafrika unterwegs bist, achtsam zu

sein und Wertgegenstände stets im Auge zu haben. Wir verraten Dir zehn Dinge, die Du in Kapstadt auf keinen Fall tun solltest.


Gerade in sehr belebten Straßen, solltest Du immer und überall wachsam sein, Rucksäcke und Handtaschen geschlossen halten, dein Portemonnaie eng am Körper tragen und Dein Handys nirgends offen ablegen. Wir verraten Dir außerdem, welche Dinge Du vermeiden sollst, um nicht in das ein oder andere kulturelle Fettnäpfchen zu treten.

1. Nachts alleine nach Hause laufen

Selbst wenn es nur ein paar Meter sind, laufe nachts nicht alleine von der Bar nach Hause, sondern bestelle Dir einen Uber oder ein Taxi. Gerade im Dunkeln ist Kapstadt gefährlich. Nehme am besten wenig Bargeld und nur eine Geldkarte mit, wenn Du unterwegs bist, damit Du, falls es doch mal zu einer unangenehmen Begegnung kommt, zu Hause noch Reserven hast. Viele B&Bs, Gästehäuser und Hotels bieten Safes für Gäste an.

2. Auf eigene Faust ins Township gehen

Auch wenn es in manchen Hop-On, Hop-Off-Bussen heißt, Du kannst dieses oder jenes Township alleine besuchen, raten wir Dir davon ab, es sei denn, Du kennst jemanden in der Gegend, dem Du vertraust. Suche Dir lieber eine Tour mit erfahrenen Reiseführern, die Dich sicher durch die Gebiete führen.

3. Bettelnden Kinder Geld geben

Auch wenn es schwer fällt: Sozialarbeiter versuchen gegen das Betteln anzugehen, weil die Kinder das Geld meistens entweder an ihre Auftraggeber abgeben müssen oder gegen Drogen tauschen. Zahlreiche „Anti Begging Campaigns“ ( Anti-Bettelkampagnen). werden auf den Straßen Kapstadts durchgeführt, denn die Kinder sollen sich nicht an das Betteln gewöhnen. Wenn Du Geld spenden möchtest, wende Dich am besten an Einrichtungen.

4. Die Autoscheibe nachts beim Halten an der Ampel offen lassen

Hältst Du bei Dunkelheit an einer roten Ampel oder stoppst in einer Parkbucht, um zum Beispiel im Navi eine neue Route einzugeben oder kurz zu telefonieren, verschließ immer alle Türen. An der Ampel und woanders, können tagsüber fliegende Händler lauern, die Dir durch das Fenster alles Mögliche zum Kauf anbieten. Nachts können Diebe ihre Chance wittern, schnell mal durchs Fenster beherzt zu zu greifen.

5. Wertgegenstände im Auto sichtbar liegen lassen

Selbst, wenn Du dein Auto nur mal kurz zum Einkaufen verlässt, denk bitte immer dran, Wertgegenstände so zu verstauen, dass sie im Auto nicht sichtbar sind. Lass sie nicht auf dem Rücksitz oder auf der Hutablage liegen, sondern verstau alles sicher im Kofferraum. Leg am besten auch das mobile Navigationsgerät ins Handschuhfach. Pfiffige Langfinger haben einen guten Blick dafür und sehen in wenigen Augenblicken, ob im Fahrzeug etwas für sie was zu holen ist oder nicht.

6. Ohne 10% Trinkgeld zu gehen

In Südafrika ist es üblich, ähnlich wie in den USA, im Restaurant oder Café einen bestimmten Prozentsatz an Trinkgeld zu geben. Während es in den USA zwischen 15 bis 20% sind, sind es in Südafrika circa 10% des Rechnungsbetrags. Das Trinkgeld musst Du selbst ausrechnen. Zahlst Du mit Karte, ist es in der Regel so, dass Du das Trinkgeld separat in bar dem Kellner gibst. Die Trinkgelder sind wichtig, da die

Angestellten wenig verdienen und demensprechend darauf angewiesen sind. Weitere Tipps findest Du in unserem Trinkgeldguide für Südafrika.

7. Eine Wanderung auf den Tafelberg unterschätzen

Es gibt viele Wanderwege, die auf den Tafelberg hochführen. Sie sind unterschiedlich lang und schwer. Je nach Pfad kannst Du also zwischen zwei bis vier oder sogar acht Stunden brauchen. Gerade, wenn Du im Sommer eine Wanderung auf den Tafelberg machen möchtest, gibt es einige Dinge, die Du dabei beachten solltest. Generell gilt, sich vorher die Wettervorhersage für den Tag anzusehen. Informiere Dich über den „Cape Doctor.“ Es ist ein starker Wind, der hauptsächlich in den Sommermonaten vorkommt. Wenn er zu stark ist, solltest Du Deine Wanderung eventuell verschieben. Zieh Dir für den Aufstieg festes Schuhwerk an, nimmt etwas zu essen und trinken und ein aufgeladenes Handy für den Notfall mit. Und vor allem Sonnencreme und Hut. Hier liest Du unsere Lieblingswanderwege rund um den Tafelberg.

8. Mit Alkohol im Blut fahren

Die Promillegrenze in Südafrika beträgt 0,5 Prozent. Es gibt zwar selten Kontrollen, wir empfehlen Dir aber trotzdem, lieber einen Uber oder ein Taxi zu nehmen, wenn Du zum Beispiel aus der Innenstadt oder von Camps Bay abends nach Hause fährst.

9. Ohne Auschecken den MyCiTi-Bus verlassen

Wenn Du mit den blau-weißen MyCiTi-Bussen unterwegs bist, die inzwischen das ganze Stadtgebiet anfahren und zum Erkunden der Stadt ohne Auto sehr praktisch sind, denke nicht nur daran, einzuchecken, sondern auch auszuchecken. Vergisst Du, die Bus-Karte beim Verlassen an das Gerät zu halten, ist es so als würdest Du quasi im Bus weiterfahren. Es kann also passieren, dass der gesamte Betrag auf Deiner MyCiti-Karte weg ist, weil das System denkt, dass Du immer noch im Bus sitzt.

10. Bei einem Braai pünktlich erscheinen In Südafrika ticken die Uhren anders als bei uns. Wenn Du zu einem Braai, also einem Grillnachmittag oder Abend eingeladen bist, ist die angegebenen Zeit ein ungefährerer Richtwert. Wenn Du also um 14 Uhr kommen sollst, steh bloß nicht schon um fünf vor Zwei auf der Matte. Es gehört zum guten Ton, ein bis zwei Stunden später zu erschienen. Für den Gastgeber ist es entspannt, wenn die Gäste nach und nach eintreffen. Wir verraten Dir, wie Du das große Grillen nach südafrikanischer Art feierst.



Heißer Tipp: Immer hilfreich ist Atmen und Rooibos Tee trinken. Eine Lösung wird sich immer finden. Lies auch, was noch typisch Südafrika ist.

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